Lesungen in 2020

Lesungen als Rahmenprogramm

zur Ausstellung Spannungsfelder

vom 17.01. bis 21.06.2020

 

in Zusammenarbeit mit Beate Kohmann vom Lektorat Wortgut 

 

Karten gibt es über das Kontaktformular dieser Homepage bzw. können telefonisch bestellt werden (AB). 

Vorverkauf: 10€ - Tageskasse: 12€ inkl. Sekt/Wein/Bier oder Selters und Snack.

Damit wir besser planen können, bitten wir um Kartenreservierung bis 2 Tage vorher. Sollte es zu wenige Anmeldungen geben, behalten wir uns vor, die Lesung abzusagen oder zu verschieben. Spontane Gäste sind natürlich auch herzlich willkommen!

 

Lesungen im Überblick 

1.

Spannungsfeld Kunstszene - Dietmar Doerner liest aus seinem Bonn-Krimi "Museumsmord"

Freitag, 17.01.2020 um 19.30 Uhr

Zum Autor:

Ditmar Doerner lebt seit den 1960ern im Rheinland, hat dort Lesen und

Schreiben gelernt und ist seitdem dabei geblieben; zuerst in der Schule, später an der Bonner Uni, bei Radio Bonn/Rhein-Sieg und seit nunmehr 20 jahren für den WDR. Da dort die Berichte, die man ihm zutraut, maximal 4 Minuten lang sind, versucht er, der übrig gebliebenen Wörter in seinen Büchern unterzubringen.

 

Zum Buch:

Die Bonner Kommissarin Margot Lukas und ihr Kollege Fabian Faust stehen vor einem Rätsel: Im Bett des Bonner Galeristen Steven S. Schröder liegt eine verbrannte Frauenleiche.Schröder selbst ist verschwunden. Natürlich wird der Galerist zunächst als Hauptverdächtiger gehandelt, aber nach und nach stellt sich heraus, dass er mit dem Tod der Frau nichts zu tun haben konnte. Stattdessen ist auch er in Lebensgefahr. Margot Lukas und Fabian Faust ermitteln zwischen Kunst und Krempel, und einem Geschäft, bei dem Millionen umgesetzt werden. Dass Fabian

aufgrund von ehelichen Problemen zwischenzeitlich bei Margot einziehen muss, macht die Sache auch nicht weniger kompliziert.


2.

Heidemarie Schumacher liest aus ihrem historischen Beethovenkrimi "Tugendmord", mit musikalischer Begleitung

Sonntag, 19.01.2020 um 16.30 Uhr - direkt im Anschluss an den Tag der offenen Tür

Zur Autorin:

Heidemarie Schumacher lehrte Medienwissenschaft an den Universitäten Siegen, Marburg, Erlangen-Nürnberg und Bonn. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen schrieb sie drei Romane sowie vier Kriminalromane mit der Ermittlerin Antonia Rabe (zuletzt: "Mörderisches Semester") und ein Theaterstück.

Zum Buch:

Bonn 1790. Unter dem Einfluss der Französischen Revolution formieren sich freigeistige Bürger in der „Lesegesellschaft", während der Kurfürst als Mann der Aufklärung in Konflikt mit dem Kölner Domkapitel kommt. Dann erschüttern in kurzer Folge zwei brutale Fememorde die kleine Residenzstadt: die Opfer werden mit einem Kreuz und den Initialen M und V gezeichnet. Im Mittelpunkt der Ereignisse steht der zwanzigjährige Ludwig van Beethoven, dessen Freunde Wegeler und Breuning den Tätern auf die Spur kommen wollen. Der junge Beethoven wird, ohne es zu wollen, in die Geschehnisse hineingezogen.


3.

"Rückkehr nach Schapdetten" - Kurzgeschichten von Harald Gesterkamp

Sonntag, 26.01.2020 um 11 Uhr

Zum Autor:

Harald Gesterkamp, geb. 1962 in Münster, ist Autor und Journalist. Er lebt in Bonn und arbeitet als Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln. Vorher war er Redakteur bei Amnesty International. Nach zahlreichen Veröffentlichungen in Sachbüchern erschien mit „Humboldtstraße Zwei“ 2017 sein erster Roman. 2019 erschienen seine ersten Kurzgeschichten.

 

Zum Buch:

Ein Mann kehrt nach Jahren in sein westfälisches Heimatdorf zurück und steuert dort auf eine unheimliche Begegnung zu; ein Neo-Dadaist versetzt Bonn in einen Kunsttaumel, den er selbst nicht gutheißt; einem selbstverliebten Besucher eines Wellness-Hotels verpasst ein anderer Gast eine extrem heiße Sauna; zu Weihnachten kramt ein Familienvater seine alte Sex-Pistols-CD heraus; und ein gehörnter Mann will seinen Nebenbuhler mit Hilfe seines Chemiebaukastens zur Strecke bringen.

Harald Gesterkamp, Redakteur des Deutschlandfunks, schildert in 20 Stories bizarre Charaktere, denen man nicht unbedingt be gegnen möchte und erzählt Alltäglich-Abseitiges, das eine unerwartete Wendung nimmt und manchmal tödlich endet.

Pressestimmen:

„Seine Geschichten fangen im Alltag harmlos an. Der Spannungsbogen weitet sich. Absurde Konstellationen stehlen sich ein. Und schließlich erwartet den Leser eine frappierende, wenn nicht sogar tödliche Wendung. Prickelnd lesen sich Gesterkamps Geschichten. Jede Menge Lokalkolorit ist auch mit dabei." (General-Anzeiger, Bonn)

„Diese meist mittelten Biedermänner und Durchschnittsfrauen haben es faustdick hinter den Ohren und kein Problem damit, niederträchtig, rachsüchtig und verlogen zu sein. Auf den zweiten Blick ist dieser Spießeralltag voller Tücke und Kabale, ein Pychosumpf und nicht selten richtig gefährlich." (Schnüss, Bonn)

„Mehrere Geschichten spielen in Münster und dem Münsterland – darunter natürlich die Titelgeschichte. Dabei erfahren auch Nicht-Münsterländer endlich, wer oder was Schapdetten ist." (Stadt-Anzeiger, Coesfeld)


4.

Ellen Klandt liest aus "Nach-Klang" - eine Liebesgeschichte

Donnerstag, 6.02.2020 um 18 Uhr

Zur Autorin:

Ellen Klandt wurde 1950 in Bonn geboren. Nach 40 erfolgreichen und beglückenden Jahren im Schuldienst, ist sie nun im Ruhestand. Sie ist Mitglied der Schreibgruppe „Schattenspringer“ in Bonn. Die Autorin ist

verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Nach „Zwei schöne Fensterplätze in den Krieg“ - Die Geschichte eines Bonner Paares ist "Nach-Klang" ihr 2. Roman. 

Zum Buch:

Eine Liebesgeschichte in den Zeiten des Protestes der 68er-Generation: Der begabte Klavierspieler Friedrich verweigert den Kriegsdienst und zieht aus seinem Dorf im Westerwald in die Bundeshauptstadt Bonn, um dort mit seiner Freundin Martha in einer der ersten Wohngemeinschaften der Stadt zu leben. Aus dem bunten Berlin war Martha seinetwegen in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Es ist die Zeit der Agitationen, der

Kampfkollektive an den Universitäten, die Zeit des Protestes gegen bürgerliche Lebensformen. Nach dem Scheitern dieser Liebe und dieser Experimente lebt Friedrich in Wohngemeinschaften in Berlin, findet seine neue Liebe Harriet, studiert und spielt immer leidenschaftlich Klavier. Nach zehn Jahren wird er sich dort das Leben nehmen. Eine Spurensuche: Wer war Friedrich? Warum konnte ihn niemand halten.


5.

Nicole Peters liest aus ihrem Bonn-Krimi "Letzte Ausfahrt Auerberg"

Freitag, 7.02.2020 um 19.30 Uhr

Copyright by Sandra Seifen

Zur Autorin:

Nicole Peters, 1968 am Niederrhein geboren, führte das Studium der Geographie nach Bonn, wo sie im Anschluss drei Jahre in einem Verlag arbeitete. Heute lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann in Hennef an der Sieg, der Stadt der hundert Dörfer. Wohl eine inspirierende Gegend, denn in diesem Umland sind einige ihrer Kurzgeschichten und ihr erster Roman angesiedelt. Seit 2012 ist sie Mitglied der Literaturwerkstatt

Hennef. Inzwischen ist sie auch eine Mörderische Schwester.

Zum Buch:

Wer kennt die Tote aus Bonn-Nord? Eine Rechtsanwältin und ein mysteriöser Fall: Unter einer Autobahnbrücke im Bonner Norden wird eine Frauenleiche gefunden, zu deren Identität es keinerlei Hinweise gibt. Sicher ist nur, dass sie eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Bei der als Opfervertreterin bekannten Rechtsanwältin Helen Freitag meldet sich kurz darauf ein Ehepaar, das glaubt, auf den Zeitungsfotos ihre vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter Natalie wiedererkannt zu haben.

Schnell stellt sich heraus, dass die Mandanten gut daran getan haben, sich nicht unmittelbar an die Polizei zu wenden. Denn der ermittelnde Kriminalhauptkommissar weigert sich, eine Verbindung zwischen dem damaligen Vermisstenfall und dem Leichenfund herzustellen, womöglich um seine eigenen, vor zwanzig Jahren begangenen Fehler, zu vertuschen.

Helen muss sich tiefer in die Ermittlungsarbeit einlassen, als ihr lieb ist. Als sie anonyme Emails erhält, erkennt sie, dass jemand ihre Nähe sucht, der mehr über den Mord zu wissen scheint. Sie beginnt zu ahnen, dass ihre Nachforschungen gefährlich für sie werden könnten ...

 

 

 


6.

Heidi Möhker liest aus ihrem historischen Roman "Fräulein Broich"

Mittwoch, 26.02.2020 um 18 Uhr

Zur Autorin:

Heidi Möhker kommt aus einer Düsseldorfer Vielleser-Familie. Die Nase ins Buch zu stecken guckte sie sich von klein auf von ihrem Vater und den großen Schwestern ab. Um etwas mehr Luft um die Nase zu bekommen, ging sie dazu über, sich eigene Geschichten auszudenken.Heute schreibt sie Krimis und Jugendromane. Seit 2012 ist Heidi Möhker eine von über 550 Mörderischen Schwestern im deutschsprachigem Krimiraum. Die Mörderischen Schwestern haben sich der Förderung der von Frauen publizierten Kriminalliteratur verschrieben. Ihnen gehören neben Autorinnen auch Verlegerinnen, Lektorinnen, Leserinnen und jedwede weitere Form von Krimi-affinen Frauen an. 2016 steht nun auch der Mitgliedschaft im Syndikat nichts mehr im Wege und Heidi tritt der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur aus über 750 Krimiautorinnen und -autoren bei.

Zum Buch:

Morde und Torten und Bonn und Berlin. Henni Broich möchte im Jahre 1900 beweisen, dass sie als Frau ebenso mündig ist wie ein Mann. Im aktuellen Fall gelingt es der Krankenpflegerin mit ihren Mitteln, die Morde an Bonner Hoteliers aufzuklären, bei denen ihr Vater, Theodor Broich, und ihr neuer Freund Oskar Moosfeld Opfer oder Täter sein könnten. Zugleich lehrt sie ihre Freundin Meta Bruchmann, zu ihren Talenten zu stehen, denn Metas Torten sind die allerbesten in der Stadt.


- Informationen zu den Lesungen ab März folgen -

 

Rückblick   

Den Rückblick zur Lesereihe "Einblicke - Ausblicke" uns "Spurensuche in Raum und Zeit" im Jahr 2019 finden Sie hier: Archiv/Das Jahr 2019 

Den Rückblick der Lesereihen zur Ausstellung "Kontraste Schwarz/weiß",  "Kunstwechsel und Spurensuche" und zur Ausstellung "Dimensionen nah und fern" im Jahr 2018 finden Sie hier: Archiv/Das Jahr 2018