Aktuelles

Die nächsten Kurse ...

Keine Kurse vom 05.12 2018 bis einschließlich 15.01.2019

 

Kursprogramm von Januar bis Juni 2019 

Informationen finden Sie im Überblick hier: Kurse und zu einzelnen Kursen auf der jeweiligen Kursseite im Menu oben. Weitere zu den Veranstaltungen finden Sie hier: Veranstaltungen.

 Für Anmeldungen nutzen Sie bitte auch unser Kontaktformular, da das Telefon nicht durchgängig besetzt ist.

Die nächsten Lesungen und Veranstaltungen ... 

Weitere Informationen siehe Lesungen

Vorverkauf für die Lesungen ...

Karten gibt es direkt über das Kontaktformular dieser Homepage oder können telefonisch bestellt werden (AB).

Als Vorverkaufsstellen stehen auch Herzkammer&Friends - jetzt neu - in Bonn-Beuel und ROSENROT - Damen und Kindersecondhand in Bonn-Vilich-Müldorf zur Verfügung.  (Adressen siehe Spalte rechts).

Platzkontingent begrenzt. Eine Reservierung wird daher empfohlen.

Weitere Informationen finden Sie hier: Lesungen 

 

Voll, witzig, berührend, schwarz-humorig, düster und fantasievoll, musikalisch und vor allem weihnachtlich ...

Voll war es, witzig, berührend, schwarz-humorig, düster und fantasievoll, musikalisch und vor allem weihnachtlich bei der Matinee am 1. Adventssonntag. Vielen Dank an Sameena Jehanzeb, Karin Büchel, Irma und Peter Becker, Sigrid Wohlgemuth und Bea Tradt und allen Besuchern der Freiräume, die diese Weihnachtsmatinee zu einem ganz besonderem Erlebnis gemacht haben. Wir freuen uns sehr, 200 Euro an die Aktion „Weihnachtslicht“ des General Anzeigers zu übergeben. Im Anschluss fand dann mit der Finissage die Ausstellung Kontraste -schwarz/weiß mit Bildern von Barbara Kroke, Irmgard Hofmann und Stefanie Pung ihren krönenden Abschluss.

 Reingeschneit ...

Jan-Erik Sander erkundigte sich zunächst bei seinen Zuhörern, ob sie denn auch gut zu Abend gegessen hätten. Glücklich, wer dies bejahen konnte, denn gegessen und getrunken wird in dem Weihnachtskrimi „Rheingeschneit“ eigentlich ständig. Mit stimmungsvollen Bildern und einem Augenzwinkern beschreibt der Autor eine kleinen Weihnachtsgesellschaft, die – nebst Hündin – die Feiertage gemeinsam verbringt. Es werden Gespenstergeschichten erzählt, Kindheitserinnerungen ausgetauscht und eben opulent gegessen und getrunken. Doch die Idylle trügt, und warum nach und nach plötzlich Gäste aus der eingeschneiten Villa verschwinden, hat Sander seinen Zuhörern natürlich nicht verraten. Hungrig verlassen musste aber niemand die Freiräume, denn Dips und Baguette standen in der Pause bereit und bei einem Gläschen Wein konnten sich die Besucher angeregt unterhalten.

 Der Hütejunge in den Freiräumen ...

Leichtigkeit und Lachen beim Thema „Kriegskindheit“ – geht das? Ulrike Blatter bleibt in ihrem Roman „Der Hütejunge“ nah dran an den Gefühlen eines kleinen Jungen, der 1934 geboren wurde und einen kindlich unverstellten Blick auf den Alltag des Dritten Reiches bietet. Vieles, was im Rückblick entsetzlich und belastend ist, erscheint diesem kindlichen Helden als ein einziges großes Abenteuer. Ulrike Blatter gelang es bei ihrer Lesung fein nuanciert kindliche Gefühle darzustellen – auch wenn die Botschaft zwischen den Zeilen bei den Zuhörenden manchmal bewirkte, dass das Lachen im Halse steckenblieb. Die Autorin scheut kontroverse Themen nicht. In ihrem nächsten Roman, der 2019 erscheinen wird, geht es um eine Familie, deren Tochter zum IS nach Syrien verschwindet. Die Einnahmen der Lesung in den Freiräumen werden an die AWO-Bosnienhilfe gespendet und helfen jungen Menschen dort eine Perspektive aufzubauen. Dieses Projekt unterstützt Ulrike Blatter seit 2002. Weitere Infos hier: http://www.ulrike-blatter.de/mein-projekt-2/

Ein märchenhafter Ausklang  - Rose Wolfgarten erzählte auswendig und in Originalsprache ...

Am 18.11. im Anschluss an den Tag der offenen Tür war erneut Rose Wolfgarten in den Freiräumen zu Gast und verführte ihre erwachsenen Zuschauer in die Welt von Grimms Märchen. Als die Märchenerzählerin vor Jahren schon wahrnahm, dass die elektronischen Medien, Fernsehen, Hörbücher, Kinder- CDs ganz selbstverständlich das mündliche Erzählen verdrängen, erlernte und ergriff sie den Beruf der Märchenerzählerin. Sie wollte persönlich einem lebendigen Publikum gegenübertreten, den Zuhörern in die Augen sehen und erzählen, wirklich erzählen; nicht einmal ein Märchenbuch sollte dazwischen stehen. Sie wollte also die Erzählsituation herstellen, wie sie war, ehe die Märchen gesammelt, aufgeschrieben und zwischen Buchdeckel gebannt waren, nämlich willkommene gesellige (und gesellschaftliche) Unterhaltung, an langen Winterabenden im Kreis der Familie, beim Handarbeiten oder Silberputzen in der Gesindestube, zu der man zusammenkam, um einander zuzuhören. Rose Wolfgarten hat sich die Märchen der Brüder Grimm ausgesucht, und sie hat so viel Bewunderung und Achtung vor der hohen literarischen Qualität dieser kleinen sprachlichen Kunstwerke, dass sie diese wortwörtlich und in der Originalsprache weitergeben will. Deshalb hat sie sie auswendig gelernt und trägt sie im Kopf. Ihre Kunst, ihr Ziel, ihre Leidenschaft ist es, beim Erzählen absolute Gegenwärtigkeit zu schaffen, so, als geschähen die Dinge gerade in diesem Augenblick. Sie schaut ihr Publikum an und beobachtet, wie es – trotz der altertümlichen Sprache – nach und nach die eigene Gegenwart verliert und nur noch in der Gegenwart der Erzählung lebt und das gelang ihr am Sonntag zum dritten Mal in Folge. Ein märchenhafter Ausklang des Tages der offenen Tür bei frischem Kaffee und Butterkuchen.

Zum Staunen: Kursvielfalt und Kunsthandwerkliches ...

Am Sonntag, 18.11. fand wieder ein Tag der Offenen Tür in den Freiräumen statt: Im Rahmen der Aktion Rund ums Bahnhöfchen gab es Kurseinblicke in die Makraméeschmuckwerkstatt mit dem Künstler Jairo Quimbayo, Weihnachtliches Origamifalten mit der Künstlerin Lisa Bille. Zusätzlich konnte Kunsthandwerkliches aus  Filz, Buchfaltkunst, und Schmuck bewundert werden. Die Kursangebote fanden reges Interesse.

Eine wunderbare Premierenlesung ...

Wunderbar aufmerksame und interessierte Gäste mit überraschend hohem Männeranteil für einen offiziell

entschleunigten historischen Kriminalroman mit dem Schwerpunkt Frauenrechte (knapp 25%!) waren zur Premierenlesung Frl. Broich von Heidi Möhker am Freitag, den 16.11.gekommen. Und tatsächlich aus Eigeninteresse und nicht als Begleitung! Dabei kamen die Erzählungen aus der Entstehungsgeschichte des Romans ebenso gut an wie die gelesenen Buchpassagen. Nicht zu vergessen, die beliebten Pausengespräche bei Getränken und Knabbereien, über Bonner Stadtpläne, Häuser und Stadtrundgängen. “Gerne komme ich im nächsten Jahr mit mit "Emma in Jeans" wieder. Durfte ich sie doch 2017 schon als unveröffentlichte Geschichte aus der Schublade in den Freiräumen vorstellen“, so Heidi Möhker. Wir freuen uns schon jetzt darauf!

Ein Kölner in Bonn, Kölsch und Halver Hahn ..

Am Donnerstag, 18.10. ging es auf literarische Zeitreise und Rolf D. Sabel las aus seinem Köln-Krimi „Landesverrat“. Geschickt verbindet er unterschiedlichen Handlungsstränge und Zeitebenen und schildert eindringlich und authentisch das Leben im zerstörten Köln der Nachkriegszeit sowie die Machtspiele im Weißen Haus in der heutigen Zeit. „Ein spannender Politikthriller um ein Geschehen, das weit in der Vergangenheit zurückliegt, das aber immer noch Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Spannend waren auch die Einblicke, die der Autor zur Entstehung des Romans offenbarte und beeindruckend die Stimmgewalt, mit der Sabel Auszüge seines Thriller zum Besten gab. Ein gelungener Abend, zu dem auch Kölsch und Halver Hahn beitrugen.

"Noch einmal aufgeblättert", im Häuserkarrée und Glühwürmchen, die sterben ...

„Unter Taghimmeln und Abendschatten“ lautete der Titel der Veranstaltung mit der Lyrikerin Ingeborg

Brenne-Markner. Am Dienstag, 16.10. las sie aus ihrem neuen Gedichtband „Die langen Tage“ und trug weitere eigene Gedichte. "Wer Ingeborg Brenne-Markners Gedichte liest, geht in einer Bilderwelt spazieren, die sich fast ohne Anlass ausbreitet wie eine Landschaft. Ob sie über frisch geputzte Schuhe schreibt oder über Stoppelfelder – jeden Gegenstand nimmt sie in die Hand, betrachtet, fühlt sich ein, lässt sich führen und erfindet neu. Durch winzige Wendungen „Bäume, die einander grün sind“ – oder überraschende Vergleiche – „heute trägt der Tag seinen Igelschnitt“ fängt sie Stimmungen ein, knüpft Verbindungen zwischen außen und innen. Immer ist ihr typischer Ton zu hören: staunend, emotional, aber ohne Pathos", so kommentiert Iris Schürmann-Mock. Sie hat Recht und die Zugabe vom Glühwürmchen, das aus Liebe stirbt, rührte alle Zuhörer so sehr, dass es als Zugabe wiederholt werden musste.

Dritte Zeitreise mit Bea Tradt in eine Kindheit der 50er-Jahre ...

Bereits zum dritten Mal las Bea Tradt, erste Sängerin der legendären Band Sunny Skies und der derzeitigen Band

Sixties United in den Freiräumen. Nach den Erinnerungen an die Sechziger und Siebziger Jahre entführte sie am Mittwoch, 26.September, 14 Zuhörer im Rahmen der Lesereise Kontraste - Schwarz/weiß in die Fünfziger Jahre. Schon gleich von Beginn an wurde das Publikum musikalisch und „bildlich“ auf diese Zeitreise in ihre Vergangenheit eingestimmt. Sie lachten, schauten, sangen und erinnerten sich … tatsächlich gab es viele, viele Parallelen und Gemeinsamkeiten, die die Zuhörer, die in den Fünfziger Jahren ihre Kindheit verbrachten, miteinander verbanden. Schon in der Pause wurden lebhaft und angeregt Erinnerungen an jenes Jahrzehnt miteinander ausgetauscht.

 

Tag der offenen Tür mit Filzen und Buchfaltkunst ...

Die Mitmachaktionen zum Tag der offenen Tür fanden reges Interesse. Es wurden Äpfel gefilzt und Kusudamablüten aus Buchseiten gefaltet. Die nächste Filzwerkstatt ist am Freitag, 23.11. zur Kursseite

Buchfaltkunst mit kleinen Weihnachstobjekten am Samstag, 17.11. zur Kursseite.

Der nächste Tag der offenen Tür am 18.11.

Schwarzes Watt, Sturmflut, Mord und Dipps ...

Der bekannte Autor Hendrik Berg eröffnete mit seinem Küsten-Krimi „Schwarzes Watt“ am Freitag, den 14.9. die neue Lesungsreihe zur Ausstellung „Kontraste – schwarz/weiß: Eine aufziehende Sturmflut im Jahr 1634, ein brutales Verbrechen an einem lauen Sommerabend in Hamburg. Bei der Lesung in den Freiräumen verriet Hendrik Berg dem Publikum natürlich nicht, was dies alles mit einer Frau zu tun hat, die zwanzig Jahre später, während des Sommerurlaubs mit ihrer Familie in St. Peter-Ording, glaubt, dem Mörder ihrer Schwester begegnet zu sein. Die Neugierde war geweckt, die Atmosphäre der rauhen und manchmal mystisch anmutenden Küste spürbar, und viele der Zuhörer nutzen die Pause bei leckeren Dipps und Wein zum interessierten Austausch mit dem Autor. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung lernte das Publikum „Watson“ kennen, einen sabbernden Riesenhund und sporadischen Begleiter des Kommissars. Die Auflösung des vierten Falls für Kommissar Krumme, der sich in seiner neuen Heimat Husum immer wohler fühlt, blieb natürlich weiterhin das Geheimnis des Autors. Hendrik Berg versicherte dem Publikum aber augenzwinkernd, dass „alle Handlungsfäden am Ende auf geniale Weise zusammengefügt“ würden. Wer sich davon überzeugen wollte, hatte die Gelegenheit, die Krimis mit persönlicher Widmung und sogar einer kleinen Zeichnung des Autors zu erwerben. Ein paar signierte Exemplare des Küstenkrimis „Schwarzes Watt“ sind auch noch im neuen Buchregal der Freiräume erhältlich.

Ausstellung Kontraste - schwarz/weiß eröffnet...

Bilder der Vernissage am Freitag, den 14. September sagen mehr als tausend Worte. Hier eine Auswahl und Dank an die zahlreichen Besucher! Geöffnet ist die Ausstellung vor und nach den Kursen und Lesungen und nach Absprache. Einfach melden!

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier Ausstellungen